Zwergwalforschung auf eigene Faust
Jael Xandry und Desirée Hirschi haben eigentlich als Touristenführerinnen auf einem Ausflugsboot gearbeitet. Und zwar in den Gewässern rund um die norwegischen Lofoten. Pottwale haben hier ihr zu Hause.
Ihre Passion aber sind Zwergwale. Eine Art, die in der Forschung zu kurz kommt, wie sie finden, auch weil diese Art nicht akut vom Aussterben bedroht ist. In Norwegen speziell interessierte sich auch niemand so recht für die Minkwale bzw. Minkewale, wie sie auch genannt werden. Herauszufinden, ob diese dort überhaupt zu finden sind, wurde ihre Mission. Erst recht die weitere Erkundung ihrer Besonderheiten. Denn besonders sind die Zwergwale auf jeden Fall. So hängt die Tatsache, dass sie nicht zu den bedrohten Arten gehören, u.a. damit zusammen, dass sie kürzere Tragzeiten haben als andere Wale und ihr Jagdverhalten schnell einer veränderten Umgebung anpassen können.
In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich soll aus dieser Leidenschaft sogar eine Doktorarbeit werden. Für ihr Engagement drücken wir den beiden Schweizerinnen nicht nur die Daumen, sondern weisen an dieser Stelle natürlich auch auf ihre Seite Minke Research hin, wo sie ihr Engagement dokumentieren.
P.S.: Ein Zwergwal wird übrigens im Schnitt bis zu neun Meter lang.


